05 | Design – Grafik- und UX/UI Design

Von der Marke bis zur Oberfläche komplexer Systeme. Mit einem Styleguide, den nicht nur Menschen lesen, sondern auch KI-Werkzeuge direkt anwenden.

Gutes Design macht Komplexität verständlich. Wir gestalten visuelle Identitäten, digitale Oberflächen und Nutzererlebnisse für Websites, Plattformen, Backoffice-Anwendungen, Backend-Oberflächen und Produktkommunikation. Grafische Qualität und funktionales UX/UI-Design gehören dabei zusammen.

Was wir gestalten, halten wir in einem vollständigen Styleguide (Designsystem) fest, der KI-fähig ist. Farben, Typografie, Abstände, Komponenten und Regeln liegen als Design-Tokens vor. Wir betreiben den Styleguide auf unserer Plattform und stellen ihn KI-Werkzeugen kontrolliert bereit: Für Präsentationen und Dokumente, für die schnellere Entwicklung Ihrer Webseite durch uns und für Unterstützung direkt in Ihren Teams.

Die Gestaltung gehört Ihnen: Design-Dateien, Dokumentation und Tokens gehen an Sie. Die KI-Anbindung betreiben wir, mit Zugriff nur für die Werkzeuge und Personen, die Sie freigeben.

Marke & Visuelle Gestaltung

Logos, Farbwelten, Typografie, Bildsprache und Gestaltungsprinzipien — konsistente visuelle Systeme für digitale und analoge Anwendungen.

UX/UI für komplexe Systeme

Benutzerführung, Interaktionslogik, Informationshierarchien und Interface-Komponenten — gestaltet für reale Arbeitsprozesse und klare Entscheidungen.

Styleguide, KI-fähig

Komponenten, Layouts und Gestaltungsregeln, dokumentiert für Menschen und als Design-Tokens lesbar für Maschinen. Von uns betrieben und für Ihre KI-Werkzeuge kontrolliert bereitgestellt: für Präsentationen, Dokumente und die Entwicklung Ihrer Webseite. Damit bleibt Design konsistent, auch wenn KI mitgestaltet.

Ein Styleguide, den auch KI liest

Ein Styleguide nützt nur, wenn er dort verfügbar ist, wo gestaltet wird. Und das ist heute zunehmend ein KI-Werkzeug: Entwicklung lässt Oberflächen von einem Coding-Assistenten bauen, Vertrieb erstellt Präsentationen mit KI, Marketing schreibt Dokumente im Chat. Ohne Zugriff auf Ihre Gestaltungsregeln erfinden diese Werkzeuge eigene. Das Ergebnis kennen Sie: sechs Blautöne, drei Schriften, keine Marke.

Deshalb liefern wir den Styleguide in zwei Formen aus einer Quelle:

  • Für Menschen: Foundations (Farben, Typografie, Maße, Raster), Komponenten mit allen Zuständen, Regeln und Beispiele. Als Design-Datei und als lesbare Dokumentation.
  • Für Maschinen: dieselben Werte als Design-Tokens in einem offenen Format, mit Themes für Hell und Dunkel und für Kontexte wie Website, Anwendung und Präsentation. Komponenten, Regeln und Vorlagen sind über einen MCP-Server abrufbar, den wir für Sie betreiben. MCP (Model Context Protocol) ist der offene Standard, über den KI-Clients wie Claude, ChatGPT, Gemini oder Copilot auf Daten zugreifen, unabhängig vom Anbieter.

Ihr Design ist kein öffentlicher Datensatz. Der Styleguide liegt auf unserer Plattform, der Zugriff ist auf die Werkzeuge und Personen beschränkt, die Sie freigeben, und jederzeit widerrufbar. Was damit möglich ist:

  • Präsentationen und Textdokumente. Ihr Vertrieb gibt Stichpunkte ein, ein KI-Werkzeug baut die Präsentation, zum Beispiel unser KI-Schreibtisch: im Folienmaster, in Ihrer Schrift, mit dem Logo an der richtigen Stelle. PowerPoint, Keynote, Word und vergleichbare Formate, ohne dass jemand Farbwerte aus einem PDF abschreibt.
  • Schnellere Entwicklung Ihrer Webseite durch uns. Unsere Entwicklung und ihre KI-Werkzeuge greifen auf Tokens und Komponenten zu. Neue Seiten, Landingpages und Bausteine für Ihr CMS entstehen schneller und direkt im Corporate Design, ohne Abstimmungsschleifen über Farben und Abstände.
  • Unterstützung direkt in Ihren Teams. Grafiken, Diagramme, Dokumente: KI-Werkzeuge, die Ihren Styleguide kennen, liefern Ergebnisse in Ihrer Marke. Jeder Client, der MCP versteht, kann angebunden werden, wenn Sie es freigeben. Neue Werkzeuge kommen dazu, ohne dass der Styleguide neu geschrieben wird.

  1. Styleguide
    • Typografie
    • Farben
    • Abstände
    • Elemente
    • Logo-Dateien
    • Elementgruppen
    • Templates
  2. KI-Client
  3. Webseite
  4. App
  5. PowerPoint
  6. Word
  7. Printmedien
  8. Datenblätter
  9. …

Wir bauen das nicht nur für Kunden, wir arbeiten selbst so. Unsere eigene Gestaltungsvorlage ist per MCP angebunden. Aus ihr entstehen unsere Web-Komponenten, Formulare, Anwendungsoberflächen und Präsentationsmaster. Was dabei hakt, merken wir vor Ihnen.

Design und Layout auf dem Stand der Technik heißt für uns: Tokens statt PDF, Themes statt Varianten-Dateien, Komponenten mit Zuständen statt Screenshots. Ein bestehendes Corporate Design bringen wir auf diesen Stand, ohne es neu zu erfinden.

Wie wir arbeiten

  • 01 | Analyse & Zielbild

    Verstehen von Marke, Zielgruppen, Nutzungskontexten und funktionalen Anforderungen. Dazu: Welche Werkzeuge und KI-Clients Ihre Teams heute nutzen, damit der Styleguide dort ankommt.

  • 02 | Konzept & Struktur

    Informationsarchitektur, Wireframes, Nutzerflüsse und erste visuelle Leitideen für zentrale Seiten oder Anwendungen.

  • 03 | Visuelle Gestaltung

    Ausarbeitung von Layouts, Komponenten, Typografie, Farben, Bildsprache und Interaktionszuständen.

  • 04 | Prototyping & Abstimmung

    Klickbare Prototypen, Review-Schleifen und Validierung zentraler Nutzerwege vor der technischen Umsetzung.

  • 05 | Styleguide & Übergabe

    Dokumentierte Komponenten, Design-Tokens und Freischaltung der KI-Anbindung für die Werkzeuge, die Sie nutzen. Einweisung Ihrer Teams. Damit die Umsetzung dem Entwurf folgt.

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Häufige Fragen zu Design und Gestaltung

  • Was ist ein Designsystem – und brauchen wir eins?

    Ein Designsystem ist eine dokumentierte Sammlung wiederverwendbarer Komponenten und Gestaltungsregeln: Farben, Typografie, Abstände, Schaltflächen, Formularelemente samt ihrer Zustände. Es lohnt sich, sobald mehrere Seiten, Anwendungen oder Teams dieselbe Gestaltung nutzen – dann sinken Aufwand und Abstimmungsbedarf mit jeder weiteren Anwendung. Für eine einzelne, überschaubare Website ist es überdimensioniert. Dort genügt ein sauber gestaltetes Layout mit definierten Grundelementen. Sobald KI-Werkzeuge mitgestalten, ändert sich die Rechnung: Dann braucht auch die kleine Website einen Styleguide, den die Werkzeuge lesen können, sonst gestaltet jedes anders.

  • Was bedeutet „KI-fähiger Styleguide“?

    Ein Styleguide, der nicht nur als Handbuch für Menschen vorliegt, sondern auch als Daten für KI-Werkzeuge. Farben, Typografie, Abstände, Komponenten und Regeln werden als Design-Tokens in einem offenen Format gespeichert und über einen MCP-Server bereitgestellt, den wir für Sie betreiben. MCP (Model Context Protocol) ist ein offener Standard, mit dem KI-Clients wie Claude, ChatGPT, Gemini oder Copilot auf externe Daten zugreifen. KI-Werkzeuge, etwa unser KI-Schreibtisch, erstellen damit Präsentationen aus Stichpunkten in Ihrem Folienmaster. Unsere Entwicklung baut Ihre Webseite und CMS-Bausteine damit schneller. Ihre Teams erhalten Grafiken und Dokumente in Ihrer Marke. Der Styleguide bleibt dabei die einzige Quelle: Wird eine Farbe geändert, gilt sie überall. Der Zugriff ist auf freigegebene Werkzeuge und Personen beschränkt und an unsere Zusammenarbeit gebunden. Ihre Design-Dateien und Tokens erhalten Sie unabhängig davon, siehe die Frage zu den Design-Dateien.

  • Unser Corporate Design liegt als PDF-Handbuch vor. Könnt ihr das KI-fähig machen?

    Ja. Wir übernehmen die vorhandenen Festlegungen, ergänzen, was für digitale Anwendungen fehlt (Zustände von Bedienelementen, Formulare, Tabellen, Fehlermeldungen, Verhalten auf kleinen Bildschirmen, Hell- und Dunkelmodus), und überführen alles in Design-Tokens, Komponenten und Vorlagen. Das Ergebnis ist eine Design-Datei mit Dokumentation für Ihre Teams und eine KI-Anbindung, die wir betreiben und deren Zugriff Sie freigeben. Ihr Corporate Design wird dabei nicht ersetzt, sondern präzisiert. Umfang und Aufwand hängen davon ab, wie vollständig das Handbuch ist und wie viele Kanäle Sie bedienen wollen: Web, Anwendungen, Präsentationen, Dokumente.

  • Bekommen wir die Design-Dateien – und wem gehören die Entwürfe?

    Die fertigen Gestaltungsergebnisse gehen bei entsprechender Beauftragung an den Auftraggeber: Layouts, Komponenten, dokumentierte Regeln, Design-Tokens, Vorlagen und die für die Umsetzung nötigen Dateien. Für die Nutzung wird vertraglich festgelegt, in welchem Umfang die Entwürfe verwendet werden dürfen – üblich ist die uneingeschränkte Nutzung im eigenen Unternehmen. Das Urheberrecht an der Gestaltung selbst verbleibt nach deutschem Recht beim Urheber. Übertragen werden die Nutzungsrechte.

  • Gestaltet ihr auch Backoffice- und PIM-Oberflächen?

    Ja – das ist ein Schwerpunkt. Anders als Marketingseiten werden interne Anwendungen täglich stundenlang benutzt. Dort entscheiden Informationshierarchie, Tabellen, Filter, Massenbearbeitung und Fehlertoleranz über die Arbeitszeit ganzer Abteilungen. woell gestaltet solche Oberflächen einschließlich PIM-Masken und Redaktionsumgebungen – mit Kenntnis dessen, was das darunter liegende System macht und kann – siehe PIM & Pimcore.

  • Arbeitet ihr auch mit unserem bestehenden Corporate Design?

    Ja. Vorhandene Marken- und Gestaltungsrichtlinien werden übernommen und dort ergänzt, wo für digitale Anwendungen Vorgaben fehlen – typischerweise bei Zuständen von Bedienelementen, Formularen, Tabellen, Fehlermeldungen und dem Verhalten auf kleinen Bildschirmen. Klassische Corporate-Design-Handbücher enden meist beim Logo und der Farbpalette. Für Oberflächen braucht es Festlegungen, die dort selten stehen. Der bestehende Auftritt wird damit nicht ersetzt, sondern erweitert und ggf. optimiert.

  • Können wir Design und Umsetzung getrennt beauftragen?

    Ja. Gestaltung lässt sich als eigenständige Leistung beauftragen und an die eigene IT oder einen anderen Dienstleister übergeben – dafür sind dokumentierte Komponenten und Übergabegespräche vorgesehen. Umgekehrt entsteht der größte Nutzen, wenn Gestaltung und Umsetzung ineinandergreifen: Was technisch günstig oder teuer ist, fließt dann schon in den Entwurf ein. Wie die technische Seite aussieht, steht unter Frontend-Entwicklung & CMS.